Sonntag, 12. Oktober 2014

Vancouver 1. Woche

Der Abschied fällt uns schwer, gleichzeitig freuen wir uns auf die große Stadt. Wir fahren diesmal von Nanaimo zur Horseshoe Bay im Norden von Vancouver. Die Landschaft ist wirklich sehr, sehr schön!
Berge, Wolken, Inseln und Wald.




Kontrastprogramm zu Vancouver Island. Hochhäuser, viele Menschen - wir müssen uns erstmal orientieren und fahren zu unserer neuen Wohnung in Kitsilano, wo wir uns dann gleich mal einrichten.
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Dann erkunden wir unsere neue Nachbarschaft und spazieren (!) zum Strand. Natürlich mit coffee to go wie alle hier. Die Kinder finden den Spielplatz toll, wir die seawall am Meer, auf der Radfahrer, Muttis mit Kinderwagen, Jogger, Spaziergänger und Hundeausfüher die Freizeit genießen.




Unser nächstes Ziel ist Granville Island. Die Busfahrer sind super hilfsbereit und einfach alle extrem nett. Auf dem ehemaligen Industriegelände ist heute eine kleine Werft, eine Markthalle und viele Geschäfte, Galerien und anderes. Endlich gibt es auch mal wieder leckeren Käse, sogar aus Kanada, beeindruckend ein 9 year old Cheddar. Leckerst wie schon beim letzten Mal die Blaubeeren und Inga liebt den Lachs mit Ahornsirup.









Am Tag danach erhoffen wir uns tolle Dinge auf dem Hallenflohmarkt. Der ist aber echt obskur. Immerhin ein altes Feuerwehrautochen mit kaputter Drehleiter erfreut den Rasmus und ein Stubbelmännchen die Inga und Gwenny. Von hier aus haben wir dann die Science World entdeckt - doch ohne Windeln ist das nix. So müssen Mama und Papa erstmal Pampers kaufen gehen. Weil das alles echt lange dauert und Hunger, Durst und Müdigkeit auch noch dazwischen kommen, erleben wir freudigerweise wie die Sonne wunderschön herauskommt. Also vertrödeln wir den Nachmittag am False Creek im ehemaligen Olympiadorf. 




Als kleine Zwischenaktion streift Inga ihren Schuh am Ufergeländer ab und der fällt natürlich auch runter - auf die Steine direkt am Wasser - immerhin nicht rein! Big Daddy ist runtergestiegen und hat uns die neuen Schuhe erspart :)
 

 
Happy family - alle Schuhe wieder dran.


 Auch der Spielplatz am nächsten Tag bereitet Freude...






 ... und uns Eltern der Markt direkt daneben. Hier verbringen wir wie viele andere Familien aus dem Viertel unsere Sonntage und so manche Nachmittage. Der Platz ist nämlich gleich ein Block von unserer Wohnung weg.


Und das ist unser sonnige Sonntagnachmittag am Jericho Beach, einem der vielen Stadtstrände. Das ist mal toll, wenn man einfach so kurz zum Meer gehen kann!  







         
 
Das sieht zwar auch aus wie ein Sonntag, ist aber Montag :) Mit dem Bus geht´s los und mit dem Fahrrad und Anhänger dann weiter an der Seawall im Stanley Parc entlang. Sehr schön! Dazwischen stechen wir mal quer durch und bestaunen die riesigen Zedern mit der wunderschönen, linierten Rinde. Ein Traum ist ein Freibad mit Meerwasser direkt am Second Beach. Ein Alptraum, dass es schon geschlossen ist ...
Aber auch sehr nett sind Schaukeln für Erwachsene mit ganz langen Ketten, dass man zum Meer hin fliegt.

 



Rasmus und Inga genießen ihren Rennwagen - wir sind aber froh, dass alles ziemlich eben ist. Für die Hasenbergsteige wäre das definitiv nichts!!!





Der perfekte Tag endet mit einem fetten Eis im amerikanischen Stil. Wähle die Sorte und wähle, was du noch alles reingematscht haben willst, z.B. Cheesecake Icecream with Oatmealcookie Dumplings and Rasperries....
Krass lecker!




Wandertag! Wir schleppen mal wieder die volle Montur mit - von Rucksack, Regensachen, Wickelzeug, Vesper für unterwegs,... umsteigen in downtown, dann nochmal eine halbe Stunde mit dem nächsten Bus und wir stehen am Fuße von Grouse Mountain.


Wir wagen den Grouse Grint und sind wirklich erstaunt und auch ein bißchen sehr stolz, dass unser kleine Mann die fast 1000 Höhenmeter auf 3 Kilometer mit kleinen Ermunterungen wie Schokobäumen und Bonbons von Oma alleine schafft!!! 





"Leichte" Ermüdungserscheinungen - wir werden es doch hoffentlich noch schaffen...


...Yippieh!


Hier oben können wir ohne Panikattacke mal Bären von nahem erleben. Es gibt ein Reservoir für Grizzlys. Ja, lieber mit Zaun - die Geräusche von denen klingen auch nicht so nett. Rasmus findet übrigens die Pistenraupen und die hier oben gelbe Feuerwehr deutlich spannender. Inga findet die Bären toll!



 Runter geht´s dann mit der Gondel. Ziemlich steil - und tolle Aussicht auf Vancouver.




Der Busfahrer empfielt uns einen anderen Heimweg, so können wir das Fährtaxi nehmen und fahren in der Abendsonne direkt auf Downtown und den Containerhafen zu - WOW!

 




  

 Die Wanderung sitzt und etwas in den Knochen, wir bummeln ein bisschen durch die Straßen...



...erfreuen uns an Wiederkehrendem...



... und verfluchen den wiederkehrenden Abendwahnsinn, den wir wohl leider aus Stuttgart versehentlich  mitgenommen haben: Müde und hungrige Kinder nach Hause schleifen und schnell, schnell, schnell Essen auf den Tisch bringen und andere Katastrophen versuchen zu verhindern...



... bis dann wieder der gemütliche Teil des Abends anfängt: Lesen, Mad Men schauen, kanadisches Bier testen, Torsten hat sogar die Constantines erlebt... (Nachdem ich die Band seinerzeit in Stuttgart verpasst habe, war es beeindruckend wie die Jungs vom heimischen Publikum abgefeiert wurden. Shine a light ... a light on me ...)




Der nette Bernhardiner, der Inga jeden Morgen an der Bushaltestelle begeistert.


 Unser Ausflug nach Chinatown mit Besuch des Dr.-Sun-Yat-Sen-Gartens.






Danach sind wir in Gastown, dem ältesten Stadteils von Vancouver unterwegs, mit tollen Art Deco-Häusern, netten Geschäften und schönen Galerien.









 (Wer hat hier den Maulkorb gebraucht?)

Und Züge gibt es hier auch; toller Ausblick für unseren Buben und die Aussicht dahinter mit dem Convention Center und der waterfront wieder für uns.




Kommentare:

  1. Die Eisbahn in Stuttgart hat auch schon geöffnet, aber irgendwie ist es da nicht so "easy going"

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  2. Bin voll beeindruckt von den 1000m. Rasmus weiter so!

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